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2026
Sonntag
08.03.
17:00 Uhr
Konzerte

Passionskonzert 2026

"Stabat Mater" von Marie Clémence de Grandval

Fürstenzell, Portenkirche Fürstenzell

Als Pas­si­ons­kon­zert, das inzwi­schen zu einem fes­ten Bestand­teil des Jah­res­pro­gramms von Spec­trum Kir­che gewor­den ist, erklingt 2026 – in Ver­bin­dung mit dem Inter­na­tio­na­len Welt­ge­bets­tag der Frau­en sowie dem Welt­frau­en­tag – ein Werk, das die Lei­dens­ge­schich­te aus weib­li­cher Per­spek­ti­ve betrach­tet: das Sta­bat Mater der fran­zö­si­schen Kom­po­nis­tin Marie Clé­mence de Grand­val (1830 – 1907).

Der mit­tel­al­ter­li­che Text medi­tiert Maria, die Mut­ter Jesu, die unter dem Kreuz ihres Soh­nes steht – vol­ler Schmerz und den­noch in tie­fem Glau­ben: In die­sem schmerz­volls­ten Moment ihrer Mut­ter­schaft hält sie in ihrem Fiat“, ihrem Mir gesche­he nach dei­nem Wort“, stand. So wird Maria zum Vor­bild für die Bewäh­rung des Glau­bens in den Extre­men des Lebens – und zugleich zu einem Trost- und Hoff­nungs­bild, das uns zusagt: Im Leid sind wir nicht allein.

Die Ver­to­nung des Sta­bat Mater der fran­zö­si­schen Kom­po­nis­tin Marie Clé­mence de Grand­val (1830 – 1907) ist ein ein­drucks­vol­les Werk einer heu­te nahe­zu ver­ges­se­nen, zu Leb­zei­ten gefei­er­ten Künst­le­rin, die exem­pla­risch für das krea­ti­ve Schaf­fen kom­po­nie­ren­der Frau­en im 19. Jahr­hun­dert steht. Als Schü­le­rin von Fré­dé­ric Cho­pin, Fried­rich von Flo­tow und Camil­le Saint-Saëns ver­band Grand­val musi­ka­li­sche Tie­fe mit gro­ßer Aus­drucks­kraft – in die­sem Werk im Sujet der mater dolorosa“. 

Es musi­zie­ren unter der Lei­tung von Mari­us Schwem­mer: Eli­sa­beth Jeh­le (Sopran), Kat­rin Auzin­ger (Alt), Robert Rei­chi­nek (Tenor), Mar­kus Vol­pert (Bass), Julia Rin­der­le (Kla­vier), Chris­ti­an Mül­ler (Har­mo­ni­um) sowie ein Quar­tett des Diö­ze­san­kam­mer­chors Passau.

Der Ein­tritt ist frei, eine Tür­kol­lek­te wird erbeten.

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Wir helfen Ihnen gerne.

Dr. Marius
Schwemmer

Diözesanmusikdirektor