Aktuelles

Musikfreizeit für alle Kinder und Jugendlichen!!

Herz­li­che Ein­la­dung an alle Kin­der und Jugend­li­chen, die ger­ne sin­gen oder ein Blas­in­stru­ment spie­len. Wei­te­re Infos und die Anmel­de­un­ter­la­gen fin­den Sie unten im Down­load. Wir freu­en uns auf eure Anmeldungen!!

Ergänzende Regelung zum Umgang mit Musikalien von P. Norbert Weber OFMCap

1. Kehr­vers GL 740 Zum Alta­re Got­tes lasst uns tre­ten“
Bezüg­lich des Kehr­ver­ses in der Lis­te der nicht mehr zu musi­zie­ren­den Wer­ke von P. Nor­bert Weber OFMCap. (Amts­blatt für die Diö­ze­se Pas­sau, Fol­ge 4, 17. Juli 2023, 153. Jahr­gang, Nr. 79) – GL 740 Zum Alta­re Got­tes lasst uns tre­ten“ – hat sich inzwi­schen her­aus­ge­stellt, dass die­ser in Urhe­ber­ver­zeich­nis­sen irr­tüm­lich P. Nor­bert Weber zuge­schrie­ben wur­de. Der Kehr­vers stammt in Wirk­lich­keit von Rudolf Tho­mas (1924 – 1987) und wur­de ledig­lich in einem Wort durch P. Nor­bert Weber ver­än­dert, was kei­ne schöp­fe­ri­sche Eigen­leis­tung dar­stellt.
Der Kehr­vers kann daher wei­ter­hin musi­ziert werden.

2. Orgel­be­gleit­buch zum Eigen­teil des Bis­tums Pas­sau
Im Orgel­buch zum Eigen­teil des Got­tes­lob für das Bis­tum Pas­sau Dr. J. Butz Musik­ver­lag, Bonn 2013, fin­den sich ver­schie­de­ne Sät­ze von P. Nor­bert Weber, die im Sin­ne des oben genann­ten Amts­blatt­be­schlus­ses nicht mehr musi­ziert wer­den sollen.

Die Orgel­sät­ze zu den Got­tes­lob­num­mern 
746 Hal­le­lu­ja, Hal­le­lu­ja.“
756 Da wir essen dei­ner Lie­be Gaben“
758 Mit die­sem Opfer­mahl“
772 Komm, o Herr, und bring uns dei­nen Frie­den!“
773 Bie­te auf dei­ne Macht“
779 Hul­di­gen müs­sen dem Herrn alle Gro­ßen“
796 Erbar­me dich mei­ner, o Herr“
799 Aus der Tie­fe rufe ich, Herr, zu dir“
809 Hei­li­ger Herr und Gott“
stel­len Begleit­sät­ze zu Melo­dien von P. Nor­bert Weber dar, die gemäß dem genann­ten Beschluss in der kir­chen­mu­si­ka­li­schen Pra­xis des Bis­tums Pas­sau nicht mehr ver­wen­det wer­den. Die­se Begleit­sät­ze sind somit hinfällig.

Anstel­le des Orgel­be­gleit­sat­zes zu GL 788 Denk an dei­ne Güte, Herr“ sol­len die Sät­ze des Orgel­buchs zu GL 789 Mei­ne Augen, schau­et auf“ und GL 790 Freue dich, du Got­tes­stadt!“ ver­wen­det wer­den, die die­sel­be Melo­die haben.
Bei GL 794 Aus der Tie­fe rufen wir zu dir“ ist aus­schließ­lich Satz A, nicht mehr Satz B, zu verwenden.

Zu GL 747 Hal­le­lu­ja, Hal­le­lu­ja.“ und GL 896 Und Unser Lie­ben Frau­en“ ste­hen ab sofort neue Orgel­be­gleit­sät­ze auf der Home­page des Refe­rats Kir­chen­mu­sik zum frei­en Down­load bereit, die anstel­le der bis­he­ri­gen Sät­ze ver­wen­det wer­den sollen.

Aus urhe­ber­recht­li­chen Grün­den ist dies bei GL 801 Chris­tus ward für uns gehor­sam“ nicht mög­lich. Für die­ses Lied kann ein neu­er Orgel­be­gleit­satz kos­ten­frei in gedruck­ter Form im Refe­rat Kir­chen­mu­sik bestellt werden.

Amts­blatt für die Diö­ze­se Pas­sau, Fol­ge 10, 2. Novem­ber 2025, 155. Jahr­gang, Nr. 103

Öffentliche Zugänglichmachung von Liedern/Liedtexten

Der VDD hat den Rah­men­ver­trag mit der VG Musik­edi­ti­on bis Ende 2027 ver­län­gert, dass Lie­der und Lied­tex­te im Zusam­men­hang mit der zeit­glei­chen oder zeit­ver­set­zen Über­tra­gung von Got­tes­diens­ten oder ande­ren lit­ur­gi­schen Fei­ern (z. B. Strea­men) öffent­lich zugäng­lich gemacht wer­den dürfen.

Unser Jahresprogramm 2025/2026 zum Download:

UnterrichtsvertragPLUS für Orgelschüler/innen

Erwei­ter­te För­de­rung von kir­chen­mu­si­ka­li­schen Nach­wuchs­kräf­ten in der Diö­ze­se Pas­sau

Seit 1968 bie­tet das Refe­rat Kir­chen­mu­sik im Bischöf­li­chen Ordi­na­ri­at Pas­sau jun­gen Talen­ten eine För­de­rungs­mög­lich­keit für die Orga­nis­ten- und Kir­chen­mu­si­ker­aus­bil­dung. Ziel des Pro­gramms ist es, musik­be­geis­ter­ten Jugend­li­chen bis zu drei Jah­ren eine fun­dier­te Grund­la­gen­aus­bil­dung am Instru­ment Kir­chen­or­gel zu ermög­li­chen und sie dabei auf die Auf­nah­me­prü­fung des Kir­chen­mu­sik­se­mi­nars vorzubereiten. 

Ab 1. März 2025 ist es mög­lich, mit dem neu­en Unter­richts­ver­trag­PLUS bis zu drei Jah­re zusätz­lich zum wöchent­li­chen 45-minü­ti­gen Orgel­un­ter­richt wei­te­re 45 Minu­ten musik­theo­re­ti­schen Unter­richt in all­ge­mei­ner Musik­leh­re, Gehör­bil­dung und Ton­satz zu erhal­ten. Dabei bleibt der Eigen­an­teil der Schü­ler und Pfarr­kir­chen­stif­tun­gen der­sel­be wie beim bis­he­ri­gen Unter­richts­ver­trag für den (45-minü­ti­gen) Orgel­un­ter­richt. Die Mehr­kos­ten über­nimmt kom­plett das Refe­rat Kir­chen­mu­sik. Die­ser Unter­richt­PLUS fin­det aus­schließ­lich bei den Regio­nal­kan­to­ren statt. Das inno­va­ti­ve Ange­bot soll dazu bei­tra­gen, die musi­ka­li­sche Nach­wuchs­för­de­rung in der Regi­on noch umfas­sen­der nach­hal­tig zu stär­ken, die Freu­de am Orgel­spiel zu för­dern und musik­theo­re­ti­sche Grund­la­gen zu ver­mit­teln. Inter­es­sier­te kön­nen sich an das Refe­rat Kir­chen­mu­sik der Diö­ze­se Pas­sau oder die Regio­nal­kan­to­ren wen­den, um wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu erhalten. 

Ein ent­spre­chen­des Ange­bot für die Blä­ser­chor­lei­ter­aus­bil­dung ist in Pla­nung. Über des­sen Beginn wird das Refe­rat Kir­chen­mu­sik vor­ab recht­zei­tig informieren.

Pauschalvertrag GEMA

Der Pau­schal­ver­trag des Frei­staats Bay­ern mit der GEMA wur­de rück­wir­kend zum 1.1.2024 auf kirch­li­che Insti­tu­tio­nen erwei­tert. Kon­kret heißt das, dass auch kirch­li­che Trä­ger auf einer Flä­che bis zu 500 qm jetzt bis zu vier Ver­an­stal­tun­gen im Jahr kos­ten­los durch­füh­ren dür­fen.
Das hilft den Pfar­rei­en durch­aus z. B. für ein­tritts­freie Pfarr- und Kin­der­gar­ten­fes­te. Die Mel­de­pflicht besteht jedoch nach wie vor, aller­dings über­nimmt die Kos­ten der Frei­staat Bayern.

Wich­tig: Kon­zer­te sind nach wie vor mel­de- und kostenpflichtig.

Hier finden Sie die stets aktuellen Verhaltensregeln im kirchenmusikalischen Kontext für das Bistum Passau:

Alternativen zu Kehrversen von P. Norbert Weber

28 Kehr­ver­se und ein Kanon von dem frü­he­ren Pas­sau­er Diö­ze­san­mu­sik­di­rek­tor P. Nor­bert Weber (1933 – 2000) befin­den sich im Pas­sau­er Eigen­teil des Got­tes­lobs. Um Miss­brauchs­op­fer durch deren Ver­wen­dung nicht wei­ter zu ver­let­zen bzw. aus Soli­da­ri­tät mit den Opfern, emp­fiehlt das Refe­rat Kir­chen­mu­sik, die­se Kehr­ver­se in der got­tes­dienst­li­chen Pra­xis nicht wei­ter zu verwenden. 

Eine Über­sicht über die ent­spre­chen­den Got­­tes­­lob-Num­­mern mit mög­li­chen Alter­na­ti­ven fin­den Sie hier: